
Die Initiative
„Berchtesgadener Land gegen rechts“
zeigt am 7. November um 20 Uhr im Kino Berchtesgaden den Dokumentarfilm
„Ermordet von Händen von Bösewichten“
Ulrich Chaussy hat den Film zusammen mit dem Regisseur Daniel Harrich produziert. Der Film handelt von dem Mord an einem Juden und seiner Lebensgefährtin in Erlangen im Jahr 1980: Der Rabbiner Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke, die selbst evangelische Christin war und sich gemeinsam mit Shlomo Lewin im jüdisch-christlichen Dialog engagierte, starben am Abend des 19. Dezembers – brutal erschossen von einem Rechtsextremisten – einem angeblichen Einzeltäter.
Ulrich Chaussy und Daniel Harrich rekonstruieren die Tat und ihren Zusammenhang zum Anschlag auf das Oktoberfest am 26. September 1980. In dem Dokumentarfilm „Ermordet von Händen von Bösewichten“ zeichnen die Filmemacher ein Porträt der Persönlichkeit von Shlomo Lewin. Das Mordopfer blieb bis heute in der Öffentlichkeit unbeachtet und hat nach seiner physischen Ermordung auch noch einen Rufmord erlitten – die Polizei spekulierte über einen persönlichen Racheakt und Lewin wurde als angeblicher Mossad-Agent verleumdet. Chaussy wird bei der knapp einstündigen Filmvorführung im Kino Berchtesgaden anwesend sein und nach der Vorführung in einem Podiumsgespräch Fragen zu dem Film beantworten.

Lesung und Gespräch im Palais Stutterheim Erlangen
Zur Aktualität der Pogromnacht – Wie Rechtsterrorismus und Antisemitismus seit 1980 verdrängt werden
Lesung und Gespräch
mit
Ulrich Chaussy
Moderation: Simone Dorn-Ettl,
KEB MittenInFranken
Mo., 09.11.26 von 19.00-20.30 Uhr
Es gibt die Möglichkeit,
an der Veranstaltung über das
Katholische Bildungswerk im Landkreis Miesbach
online teilnehmen